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Spritzgießen.

Das Spritzgießen (oft umgangssprachlich auch als Spritzguss oder Spritzgussverfahren bezeichnet) ist ein Urformverfahren, welches hauptsächlich in der Kunststoffverarbeitung eingesetzt wird.
Mit diesem Verfahren lassen sich wirtschaftlich direkt verwendbare Formteile in großer Stückzahl herstellen. Dazu wird mit einer Spritzgießmaschine der jeweilige Werkstoff, meist Kunststoff, in einer Spritzeinheit plastifiziert und in ein Spritzgießwerkzeug eingespritzt. Der Hohlraum, die Kavität, des Werkzeugs bestimmt die Form und die Oberflächenstruktur des fertigen Teils. Es sind heute Teile von wenigen Zehntel Gramm bis in den zweistelligen Kilogramm-Bereich herstellbar.

Mit dem Spritzgießen lassen sich Gegenstände mit hoher Genauigkeit, wie zum Beispiel für die Feinwerktechnik, und/oder Massenprodukte in kurzer Zeit herstellen. Dabei kann die Oberfläche des Bauteiles nahezu frei gewählt werden. Glatte Oberflächen für optische Anwendungen, Narbungen für berührungsfreundliche Bereiche, Muster und Gravuren lassen sich herstellen.

Das Spritzgussverfahren ist (fast nur) für größere Stückzahlen wirtschaftlich sinnvoll. Die Kosten für das Werkzeug machen einen großen Teil der notwendigen Investitionen aus. Dadurch ist selbst bei einfachen Werkzeugen die Schwelle der Wirtschaftlichkeit erst bei einigen tausend Teilen erreicht. Dafür können die Werkzeuge für die Herstellung von bis zu einigen Millionen Teilen verwendet werden.

Verfahren

Folgende spezielle Spritzgießverfahren werden angewandt

Eine Spritzgussmaschine besteht aus drei Baueinheiten und den Werkzeugen:

Die Plastifiziereinheit (Plastification unit)

Die Schnecke

Schneckenbelastungen

  • Torsion = Verdrehung (beim Dosieren)
  • Verschleiß (durch Glasfasern, Gesteinsmehl)
  • Temperaturbelastung (Einzug = Kühlung; Düse = Heizung)
  • Temperaturwechselbelastung speziell im Einzugsbereich durch Schneckenbewegung beim Einspritzen und Dosieren
  • Korrosion (z. B. Flammhemmer oder korrosive Abbauprodukte)

Schneckenwerkstoff

  • ist aus Nitrierstahl mit σB = 1000 N/mm², wenn abrasive und korrosive Beanspruchungen nicht vorliegen; nitriert
  • durchgehärteter Kaltarbeitsstahl bis ca. 80 mm Schneckendurchmesser, darüber häufig steggepanzerte Schnecken
  • bei sehr hohen abrasiven Beanspruchungen auch pulvermetallurgisch hergestellte Stähle, Link: Pulvermetallurgie
  • sehr korrosive Fluor-Polymere (z. B. PVDF, PFA.) werden auch mit Ni-Basis Legierungen verarbeitet, Link: Nickellegierung
  • kann mit PVD (Link: Physikalische Gasphasenabscheidung) (z. B. Titannitrid) oder Hartmetallen (z. B. Vanadium-Carbid) beschichtet sein

Schneckenspiel: Zwischen Schnecke und Zylinder fließt die Formmasse und schmiert. Deshalb darf die Schnecke nur kurze Zeit „trocken“ laufen.

Schneckenprofil

  • eingängige 3-Zonenschnecken mit Einzugs-, Kompressions- und Austragszone
  • Barriereschnecken meist zur Leistungssteigerung
  • kernprogressive PVC-Schnecken

Rückstromsperre

verhindert das Rückströmen der Schmelze aus dem Schneckenvorraum beim Einspritzen

  • Mehrflügelsperre
  • Kugel- und Kegelsperren für große Schneckendurchmesser und bei leichtfließenden Kunststoffen

Der Plastifizierzylinder

Belastungen wie bei der Schnecke, jedoch fast keine Torsion

Werkstoff: Für unkritische Anwendungen aus Nitrierstahl, häufig jedoch geschleuderte Bimetallzylinder. Der Plastifizierzylinder ist härter als die Schnecke, da:

  • die Schnecke leichter zu wechseln ist
  • der Plastifizierzylinder die teurere Komponente ist
  • ungleich harte Werkstoffe weniger zum Kaltverschweißen (Fressen) neigen

Der Einfülltrichter

Anforderungen

  • Absperrbar durch einen Schieber
  • Entleerbar
  • Füllstandsanzeige
  • Evtl. Metallabscheider (Magnet) mit Sieb
  • Evtl. Aufnahmen für Farbmisch- und Dosiergeräte

Trichter-Arten

  • Für pulverige Formmassen (rieseln schlecht)

·        Trichter mit elektromagnetischen Vibratoren

·        Trichter mit Rührwerk

  • Für luftfeuchtigkeitsaufnehmende Kunststoffe (z. B. PC, PA, PET)

·        Heizbarer Trichter

·        Förderung direkt vom Thermolift in die Plastifiziereinheit

·        Direkte Montage des Trockners auf der Maschine

  • Für nicht rieselfähige Formmassen

·        Trichter mit Stopfvorrichtung

Heizung

  • Dient zur Unterstützung des Aufschmelzens der Formmassen
  • mit Heizbändern für Thermoplaste
  • mit Flüssigkeitstemperierung für vernetzbare Kunststoffe

Kühlung

  • Im Einzugsbereich mit Wasser, um Pfropfen- oder Brückenbildung zu vermeiden
  • Bei schwerfließenden Fittingmaterialien insbesondere bei PVC um Überhitzungen zu vermeiden. Wird mit zunehmender Zylindergröße häufiger eingesetzt.

Vorgänge im Plastifizierzylinder

Fördern der Formmassen bei wandhaftenden Thermoplasten

  • Die Oberfläche der Schnecke hat eine kleinere Reibung als die Zylinderoberfläche, sonst dreht sich die Formmasse auf der Stelle.
  • Die Schnecke schabt das geschmolzene Material vom Zylinder, dabei wird es vermischt (homogenisiert). Zusätzlich wird noch Staudruck zum Homogenisieren benötigt.
  • Die Formmasse darf in der Einzugszone nicht aufschmelzen, sonst wird die Reibung am Zylinder kleiner und es entstehen Brücken (siehe oben). Deshalb wird der Tragkörper mit Wasser gekühlt.
  • Um die Reibung am Zylinder zusätzlich zu erhöhen, verwendet man auch genutete Zylinder (deutlich seltener als bei Extrusionszylindern, da sich die axial bewegliche Schnecke bei zu hoher Reibung wie ein Korkenzieher herausschrauben kann)

Antrieb des Plastifizierzylinders

Der Plastifizierzylinder kann wie die Schließeinheit elektromechanisch oder hydraulisch angetrieben werden.

Schließeinheit (Clamping unit)

Hydraulische Schließeinheit

Sie besteht aus 2 Einheiten

  • der Formschlusshydraulik (Großer Weg / Kleine Kraft)
  • der Zuhaltehydraulik (Kleiner Weg / Große Kraft)

Kraftarten

  • Schließkraft – Schließt und Öffnet das Werkzeug
  • Zuhaltekraft – Kraft, die das Werkzeug gegen Einspritzen und Nachdrücken zuhält (= Hochdruck)

Gegenüberstellung Mechanische/ Hydraulische Schließeinheit

Vorteile der Hydraulik

  • Genauer einstellbare Schließ- und Zuhaltekräfte
  • Große Schließ- und Zuhaltekräfte sind erreichbar

Nachteile der Hydraulik

  • Werkzeughöheneinstellung ist nötig, da der Schaltpunkt von Schließkraft auf Zuhaltekraft eingestellt werden muss (Werkzeugsicherung)
  • Spritzgussmaschine ist meist laut
  • Höherer Energiebedarf, da große Ölmengen bewegt werden; starke Erwärmung bei kurzen Zyklen
  • Leckageverluste

Elektromechanische Schließeinheit und Maschine

Vorteile

  • Ist leiser
  • Geringer Energiebedarf bei langen Zyklen
  • Schnellere Bewegungen
  • Alle Bewegungen parallel möglich
  • Kein Hydrauliköl notwendig (Ölwechsel/ Umweltschutz)

Nachteile

  • Zuhaltekraft von Kugelgewindetrieben ist relativ begrenzt (Dieser vermeintliche Nachteil kann jedoch durch den Einsatz teurerer Rollengewindetriebe weitgehend eliminiert werden.)
  • Aufwendige und ungenaue Druckmessung
  • Teurer in der Anschaffung
  • Teurer Strom durch Stromspitzen beim Anfahren
  • hohe Anforderungen an Elektromotoren bei langen Nachdruckzeiten
  • Für hydraulische Werkzeugkernzüge ist ein zusätzliches Hydraulikaggregat erforderlich
  • Elektrische Werkzeugkomponenten sind meist teurer als hydraulische

Verriegelungsarten der Schließeinheit

Mechanische Verriegelung mit Kniehebel (formschlüssig):

Das Werkzeug ist bei leicht abgeknicktem Kniehebel geschlossen. Der Restweg des Kniehebels erzeugt die Zuhaltekraft. Restweg = Holmdehnung

Hydromechanische Verriegelung (formschlüssig)

1.       Schließen des Werkzeugs mit dem Schließzylinder

2.       Verriegeln der Schließeinheit

3.       Aufbau der Zuhaltekraft mit dem Zuhaltezylinder

Dabei wir die Werzeugauftriebskraft über das Rohr des Schließzylinders von der Verriegelung aufgenommen. Damit reichen kleinere Schließzylinder für große Maschinen

Die Spritzeinheit (Injection unit)

Einspritzachse

  • kennzeichnend für Spritzeinheiten sind der elektrische Antrieb der Einspritzachse
  • bei der Einspritzbewegung wird die hohe Drehzahl des Servomotors mittels eines Gewindetriebes direkt und hochdynamisch in die lineare Bewegung umgesetzt
  • die Gewindespindeln sind mit einem speziellen Kühl-Schmier-System ausgestattet, das einen hohen Wirkungsgrad bei geringem Serviceaufwand und höchster Lebensdauer sichert.

Dosierachse

  • die rotatorische Dosierbewegung wird über eine Getriebestufe und einen Gewindetrieb mit einem hohen Drehmoment umgesetzt

Die Servomotoren der Einspritz- und Dosierachse sind flüssigkeitsgekühlt und mit einem Absolut-Wegmesssystem ausgestattet, so dass sich ein Referenzverfahren erübrigt.

Einspritzregelung

Die Schneckenbewegung ist kraft- und positionsgeregelt und damit hochdynamisch, genau und reproduzierbar. Durch die hohe Positioniergenauigkeit und die hochdynamische Beschleunigung in Verbindung mit der Lageregelung der Schneckenbewegung kann die Folgegenauigkeit bei den Spritzteilen positiv beeinflusst werden. Die Dosierbewegung ist drehzahl- und positionsgeregelt. Der elektrische Dosierantrieb wirkt sich bei vollelektrischen Maschinen in erster Linie positiv auf den Energieverbrauch aus.

Aufspannung von Werkzeugen

Die Aufspannung der Werkzeuge auf die Maschine erfolgt meist durch direkte Verschraubung der Aufspannplatten des Werkzeugs an den Aufspannplatten der Maschine oder mittels Spannpratzen.

Ein anderes Verfahren ist die Befestigung der Werkzeuge durch elektrische Magnete. Dieses Verfahren ist jedoch nicht weit verbreitet und durch die geringeren Haltekräfte nur eingeschränkt verwendbar.

Auswerfereinheit (Ejection unit)

Die Auswerfereinheit ist meist ein Hydraulikzylinder, der die im Werkzeug integrierten Auswerfer antreibt.

Spritzgießwerkzeug

Ein Spritzgießwerkzeug, auch Spritzgusswerkzeug genannt, ist ein Werkzeug aus mehreren Baugruppen und verschiedenen Einzelteilen, vorwiegend aus Stahl, das zur Herstellung großer Stückzahlen von Kunststoffteilen dient. Ein Spritzgießwerkzeug kann über eine oder zwei Trennebenen und mehrere Kavitäten mit Formkernen pro Trennebene verfügen, d. h. es können mehrere Kunststoffteile gleichzeitig in einer Form produziert werden. Werkzeuge mit zwei Trennebenen verfügen oft über einen zweiseitigen Steilgewindetrieb, der das schnelle, parallele Öffnen und Schließen der beiden Formebenen ermöglicht.

Weitere Grundbestandteile von Spritzgießwerkzeugen sind:

1.      Aufspannplatten zur Aufspannung des Werkzeugs auf die Spritzgießmaschine

2.      Anguss

3.      Kühlkreislauf

4.      Auswerfereinheit

Der Kunststoff wird mittels des Zylinders der Spritzgussmaschine mit hohem Druck durch die Zuführkanäle in die Kavitäten des Werkzeug eingespritzt, so dass die Luft entweicht. Durch spezielle Entlüftungskanäle in dem Formteil wird über einen Kühlkreislauf soweit abgekühlt, bis "entformt" werden kann.

Die Dauer eines Spritzzyklus (Zeit zwischen zwei Entformungen) ist abhängig von Werkstückgröße und Kühldauer. Die Entformung erfolgt durch so genannte Auswerfer, wobei zur Entnahme der Formteile Entnahmeroboter eingesetzt werden können.

Man unterscheidet unter anderem zwischen Kaltkanal- und Heißkanalwerkzeugen. Bei Kaltkanalsystemen härtet der Kunststoff im Anguss aus und wird nach dem Auswerfen des Formteiles abgetrennt. Heißkanalsysteme können über so genannte Nadelverschlusssysteme verfügen, bei dem die Einspritzdüse direkt nach dem Nachdrücken durch eine Verschlussnadel geschlossen wird.

Mehrkomponenten-Spritzgießen

Beim Mehrkomponenten-Verfahren gibt es verschiedene Arten des Spritzgießens, denen allen gemeinsam ist, dass Spritzgießmaschinen mit zwei oder auch mehreren Spritzeinheiten aber ggf. nur einer Schließeinheit benötigt werden. Die Spritzeinheiten müssen harmonierend arbeiten aber immer unabhängig voneinander steuerbar sein. Die Komponenten können durch eine Spezialdüse eingespritzt oder an verschiedenen Stellen ins Werkzeug eingebracht werden.

Die Kunststoffe können unterschiedlich sein, sollten jedoch eine gewisse Haftung zueinander aufweisen wie PP/PE, PMMA/PS, CA/ABS und PC/ABS, sofern beim Fertigteil eine feste Verbindung der Komponenten untereinander notwendig ist. Bei Mehrkomponentenbauteilen in denen sich die einzelnen Teile untereinander bewegen sollen, z. B. Lüftungsauströmer im Auto oder Spielzeugfiguren, ist dies nicht erwünscht. Man unterscheidet prinzipiell folgende Mehrkomponenten-Verfahren:

Mehrkomponenten-Verfahren mit scharf getrennten Komponenten

Hierbei entstehen Teile mit streng getrennten Komponenten-Bereichen. Dies wird herbeigeführt durch:

Technik

A) Umsetztechnik

Umsetzen des unfertigen Spritzlings in eine Werkzeugkavität mit Platz für die neue Komponente mit Hilfe eines Handlinggeräts, Roboters oder Bedienperson. Anwendung: Sichtscheiben in Gerätegehäuse

B) Dreh-/Verschiebetechnik

Drehen (Drehtechnik) oder Verschieben (Schiebetechnik) eines Werkzeugteils in eine neue Lage. (meist wird eine Werkzeughälfte gedreht/bewegt) Anwendung: Zahnbürsten (Drehen oder verschieben), Teile mit hartem Träger und weicher Oberfläche. Mehrfarbige Lichtscheiben von modernen Fahrzeugen.

C) Kernrückzugtechnik

Zurückziehen eines Kerns um Platz für die neu hinzukommende Komponente zu schaffen. Anwendung: Gerätegehäuse mit verschiedenfarbigen Bereichen.

Meist ist die Teilgeometrie für die Auswahl der jeweiligen Technik bestimmend.

Bezüglich der verwendeten Komponenten gibt es:

Verfahren

Mehrfarben-Verfahren

Hierbei werden unterschiedliche Farben des gleichen Werkstoffs in einem Teil verarbeitet. Anwendung findet dies z. B. bei mehrfarbigen Autorückleuchten (A), Tastaturen (A, im Gegensatz zu bedruckten Tastaturen).

Mehrkomponenten-Verfahren

Hierbei werden unterschiedliche Werkstoffe wie z. B. bei Hart-Weich-Verbindungen in einem Teil verarbeitet. Beispiele sind Verschlusskappen mit angespritzten Weichdichtungen. Ein anderer Anwendungsfall ist die Herstellung von Baugruppen bei denen sich die einzelnen Komponenten untereinander bewegen können, beispielsweise beim Luftausströmer im Auto (IMA In Mould Assembling). Die bisherige aufwändige Montage der Einzelteile kann entfallen.

Montage-Verfahren

Diese Technik ermöglicht die Herstellung von Spritzgussbauteilen mit Gelenkfunktion. Dabei werden bei der Verarbeitung vorwiegend nicht haftende Komponenten bevorzugt. Der Spielzeughersteller Playmobil bietet in diesem Bereich zahlreiche Anwendungsbeispiele.

Mehrkomponenten-Verfahren mit verlaufenden Komponenten

Hierbei entstehen Teile mit ineinander verlaufenden Komponenten.

Sandwich-Verfahren

Hierbei entstehen meist Teile bei denen die im Innern liegende Komponente nicht sichtbar ist, weil sie vom Außenmaterial vollständig umhüllt wird. Typischerweise wird bei diesem Verfahren häufig Recyclingmaterial als unsichtbare Komponente eingesetzt. Das Innenmaterial kann auch schaumfähig sein. Als Außenhaut wird dann hochwertiges Material eingesetzt. Beim Sandwich-Spritzgießen wird der Quellfluss der Massen beim Einströmen in das Formnest genutzt. Die Schmelzen füllen die Höhlung vom Anschnitt her nacheinander. Die zuerst einströmende Formmasse legt sich kontinuierlich an die Wand, wohin sie zuletzt von der im Innern strömenden zweiten Komponente geschoben wird. Zwei Spritzeinheiten arbeiten auf einen Spritzkopf zusammen, der es je nach Steuern durch Ventile oder Mehrfach-Verschlussdüsen gestattet, die Massen aus allen Spritzeinheiten beliebig einströmen zu lassen. Der Quellfluss sorgt dafür, dass dieses vollständige einander Umhüllen der Komponenten bis zu den kleinsten Wanddicken einwandfrei gelingt. Der Anguss kann durch die erste Komponente versiegelt werden.

Marmorierung

Farbige Kunstblumenblätter und künstlicher Schmuck sind Beispiele für marmorierte Teile. Hierbei sind die wechselnden Komponenten (meist handelt es sich um den gleichen Werkstoff jedoch in unterschiedlichen Farben – es müssen aber auf jeden Fall gut verträgliche Werkstoffe sein) auch an der Oberfläche sichtbar. Dies wird durch intermittierend einsetzende Spritzaggregate erreicht.

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